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2009-03-26

Was ist eigentlich ein Schamane?

Was genau ist ein Schamane? Die meisten Menschen verbinden mit dem Begriff Schamane, oder
Medizin Person in Bezug auf die nordamerikanischen Indianer-Stämme. Schamanen sind tatsächlich auf der ganzen Welt, in vielen Stammes-Kulturen noch vorhanden, und der Name selbst stammt von den Tungus Menschen in Sibirien.

Ein Schamane ist eine Person, die traditionell ein Heiler, Magier, Seher und Visionär einer Gruppe oder Stamm ist - jemand, der zwischen den Welten von Geist und Materie wandern kann denjenigen zur Seite steht, die spirituelle, heilerische oder magische Hilfe brauchen.

Der Schamane ist der Auffassung, dass wir unsere Verbindung mit der natürlichen Welt, oder "Garden of Eden" nie verloren haben, und dass wir die verschiedenen Kräfte und Mächte dieser Welt nutzen können umd die Zeiten der Ängste oder Krankheit zu überwinden.
Die Welt besteht aus der sichtbaren und unsichtbaren Realität, aber leider neigen wir dazu, um die unsichtbare Komponente wie selbstverständlich nicht zu realisieren, so dass wir damit den Bezug zu wichtigen Ressourcen für unsere Entwicklung verloren haben.

Durch die nordamerikanischen Indianer, die heute mitten in der westlichen Zivilisation leben (müssen) sind ihre Schamanen und ihr tradditioneller Weg der Weisheit und Heilung allgemein bekannt geworden und haben viele interessierte Anhänger gefunden. Es bedeutet eine Rückkehr zu den Grundlagen, zu den bewährten Methoden der Heilung und Entwicklung, die schon seit Tausenden von Jahren von indianischen Schamanen praktiziert worden sind. Jeder
Schamanen braucht Jahre der Vorbereitung, der Introspektion, der Reinigung und Heilung, des Lernens und Ausbilden seiner Kräfte.

Das Ergebnis ist ein hohes Maß an Integrität und eine tiefe Einsicht in die verschiedenen Sphären des Seins, ein hoch ausgebildetes magisches Können. Dies ist der Weg, den ich seit meiner frühesten Kindheit gehe und dem ich mein ganzes Leben widme.

Der Weg der Schamanen ist eine Ehre, Gnade, Integrität, und Service. Durch
eine tiefere Verbindung zu der Mutter Erde, die natürlichen Realitäten, und dem grossen Spirit,
können wir alle lernen, um in uns versteckte Ressourcen für die Heilung und Entwicklung
zu entdecken, die auf uns warten.

Die Stufen der schamanischen Ausbildung

Die erste Stufe ist ayni karpay, auf der ein Schüler in die richtige Beziehung zur Natur kommt und noch nicht als Schamane betrachtet wird.

Die zweite Stufe ist pampamesayok. Pampa bezieht sich auf die weiter unten gelgenen Gebiete, und mesa ist der Altar des Schamanen. Yok bedeutet Kraft. Auf dieser Stufe wird der Lehrling zum Mesa-Träger. Er hat seine Sammlung heilkundlicher Gegenstände vervollständigt, und es ist nun seine Pflicht, der Erde zu dienen.

Die dritte Stufe ist altomesayok oder hoher Mesa-Träger. Ein altomesayok ist sowohl den apus, den heiligen Bergen, als auch der Heilkunde und Magie gegenüber verantwortlich. Innerhalb dieser Stufe gibt es drei unterschiedliche Grade, und in dem Maß, in dem die eigene Kraft wächst, kommt man unter den Schutz immer höherer Berge.

Die vierte Stufe ist kurak akuyek. Das Wort kurak heißt Ältester, und akuyek bedeutet kauen oder zerkleinern. Wie eine Mutter, die eine Weintraube zerbeisst und von Kernen befreit, bevor sie sie ihrem Kind gibt, "zerkaut" der Schamane auf dieser Stufe des Wissens, sodass andere es verdauen können. Es kann sein ganzes Leben dauern, bis man diese Stufe erreicht hat, aud der man den Sternen gegenüber verantwortlich ist. Nur wenige Schamanen erreichen sie.

Die Stufen darüber heißen Inka Mailku oder Betagte; Sapha Inka oder der Leuchtende und Taitanchis Ranti oder derjenige, aus dem Gottes Licht strahlt. Die Läuterung nimmt mit jedem dieser Stufen zu, und die einzelnen Stufen werden durch die Kräfte wahrgenommen, die der Schamane entwickelt.

Ich selbst bin trotz meiner noch jungen Jahre schon eine Sapha Inka.